(Foto: SolarPlaza BV)

Im Rahmen der „The Solar Future: Module Technologies“ Konferenz in Rotterdam, stellte der Forschungsdirektor der Konarka Technologies die neueste Entwicklung im Bereich der organischen Solarzellen vor. Auf nur einem Quadratzentimeter konnte er dabei einen neuen Rekordwirkungsgrad von 8,3 Prozent bestätigen. Das Einsatzgebiet dieses photovoltaischen Halbzeugs ist dabei überaus vielfältig. Der organische Farbstoff gibt im angeregten Zustand Elektronen frei und lässt sich somit sowohl in Glas, als auch in Textilien integrieren. 

Ob Inselsystem, tragbare Elektronikgeräte oder Fassadenintegrierte Lösungen, die organische Solarzelle ist für sämtliche Sparten denkbar. In der Farbwahl sind diese Zellen ebenfalls überaus flexibel, theoretisch ist jede Farbgebung möglich. Durch die niedrigen Temperaturen bei der synthetischen Herstellung liegen auch die Produktionskosten im unteren Bereich. In den kommenden Jahren will das Unternehmen die Produktionskosten auf einen Dollar je Watt erreichen.

Kostengünstige und ebenfalls mit Rekordwirkungsgrad ausgestattete CIGS Solarzellen präsentiert darüber hinaus das Schweizer Forschungsinstitut EMPA. Im Rolle-zu-Rolle Verfahren lassen sich die Zellen mit einem Wirkungsgrad von 18,7 Prozent, die sowohl auf Polymer, als auch auf Metallfolie aufgebracht werden können, kostengünstig fertigen. Installation und Transport der Module werden durch das innovative Verfahren ebenfalls gesenkt.